Apfel-Hirse-Brötchen aus der Form (24 Stück)

Vorteig:
200 g Weizenmehl, Typ 1050
200g Dinkelmehl, Typ 812
1 Pck Trockenhefe
2 Pck Vanillezucker
400 ml lauwarme Milch (1,5%)

Hauptteig:
Vorteig
1200-1400g Äpfel
150 g Weizenmehl, Typ 1050
150 g Dinkelmehl, Typ 812
150 g zarte Haferflocken
200 g Hirsemehl
2 Eier (M)

Milch zum bestreichen

Für den Vorteig die Zutaten gründlich verrühren und zugedeckt an einem warmen Ort 45 min gehen lassen bis sich erste Bläschen bilden.

Die Äpfel waschen, schälen und grob raspeln, gleich unter den Vorteig rühren, damit sie nicht braun werden.
Alternativ ein bisschen Zitronen- oder Orangensaft auf die Apfelraspel geben und alles vermengen.

Die Hauptteig-Zutaten zu dem Vorteig und den Äpfeln geben und alles gründlich verkneten.

Auf höchster Geschwindigkeit 5-7 min weiter kneten. Der Teig bleibt klebrig.

Zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
Nach 30 min mit einem Teigschaber „falten“: vom äußeren Schüsselrand den Teig in die Mitte drücken, mind. 1x rundherum.

Nach einer weiteren halben Stunde das Falten wiederholen.
Noch einmal 30 min gehen lassen.

Zwei Muffinsbleche (normale Größe) einfetten.

Den Teig in die Muffinvertiefungen verteilen (die Formen können bis oben gefüllt sein).
Mit zimmerwarmer Milch bestreichen, dabei die Oberfläche glätten.

Den Backofen auf 220°C Umluft vorheizen. Die „Brötchen“ gehen dabei noch einmal auf.
Die Bleche in den Backofen geben.

10 min backen, dann die Temperatur auf 180°C reduzieren. Weitere 15-20 min backen (Stäbchenprobe machen).

Lasst sie euch schmecken!!

Grundrezepte Babybreie

Auszug aus meinem ebook „Brei, Brei, Baby“, das ihr hier bestellen könnt: Iss dich gesund EBooks

Das Grundrezept für den Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei

90 g Gemüse
40 g Kartoffeln  (alternativ 20g Rundkornreis, 15g Vollkornreis oder 15g Vollkornnudeln)
20 g Fleisch
30 g (3 EL) Obstsaft (Orangen- oder Apfelsaft) oder Obstpüree
2 TL Butter oder Pflanzenöl – im Wechsel

Das Gemüse und die Kartoffeln abreiben und schälen, waschen und klein schneiden.
Das Fleisch klein schneiden.
Alles zusammen in wenig Wasser weich dünsten (ca. 10 min). Abgießen (Kochwasser auffangen – Ausnahme bei Süßkartoffeln und nitrathaltigem Gemüse, das ich separat garen würde).
Das Fleisch und die Gemüse-Kartoffel-Mischung mit wenig Kochwasser pürieren. Je nach Gemüsesorte muss noch etwas Wasser hinzugegeben werden.
Butter oder Öl sowie Obstsaft*) unterrühren.
Der Obstsaft kann auch durch Obstpüree ersetzt werden und als Nachtisch gefüttert werden. .

Das Grundrezept für den Gemüse-Kartoffel-Brei mit Getreideflocken

90 g Gemüse
40 g Kartoffeln
10 g Getreideflocken: Hirse- oder Haferflocken (Instant)
30 g (3 EL) Obstsaft (Orangen- oder Apfelsaft) oder Obstpüree
2 TL Butter oder Pflanzenöl – im Wechsel

Das Gemüse und die Kartoffeln abreiben und schälen, waschen und klein schneiden.
Alles zusammen in wenig Wasser weich dünsten (ca. 10 min). Abgießen (das Kochwasser auffangen).
Die Gemüse-Kartoffel-Mischung mit wenig Kochwasser pürieren. Je nach Gemüsesorte muss noch etwas Wasser hinzugegeben werden.
Die Getreideflocken in den noch heißen Brei einrühren, kurz quellen lassen. Eventuell noch mehr Kochflüssigkeit hinzugeben.
Butter oder Öl sowie Obstsaft*) unterrühren.
*) Der Obstsaft kann auch durch Obstpüree ersetzt werden und als Nachtisch gefüttert werden.

Grundrezept für den Milch-Getreide-Brei

200 ml Vollmilch (3,5% Fett), pasteurisierte Milch oder H-Milch
20 g Vollkorngetreideflocken
20 g Obst / 1 EL Obstsaft oder Obstpüree

Die Milch erhitzen und die Getreideflocken einrühren.
Das Obst zerdrücken/ den Saft oder das Obstpüree hinzugeben und unterrühren.
Bewährt haben sich auch Obstinseln im Brei: Das Obst nur an eine Stelle des Breis geben und beim Füttern ein bisschen davon zusammen mit dem Getreidebrei auf den Löffel geben. Einige Löffel auch pur füttern, damit sich euer Kind an den reinen Milchbreigeschmack gewöhnt.

Statt Vollmilch kann der Milchbrei auch mit Säuglingsmilch zubereitet werden:
Das Getreide in das erwärmte Wasser (200 ml) einrühren und die entsprechende Menge Milchpulver unterrühren. Das Obst dazugeben.

Grundrezept für den Getreide-Obst-Brei

90 g Wasser
20 g Vollkorngetreideflocken
100 g Obst oder Obstpüree
5 g Rapsöl oder Butter (im Wechsel)

Das Wasser erhitzen und die Vollkorngetreideflocken einrühren. Eventuell kurz aufkochen lassen.
Das Obst gründlich waschen und klein schneiden,  in den Brei geben und alles kurz pürieren oder das Obstpüree  unterrühren.
Zum Schluss das Öl oder die Butter unterrühren.

Wissenswertes zu Nitrat – Nitrit – Nitrosaminen

Nitrat – was ist das und wie schütze ich mich davor?

Nitrat im Gemüse – für die Pflanzen lebensnotwendig, für uns unerwünscht. Also besser weniger Gemüse auf den Tisch? Auf keinen Fall – nur ein paar Tipps berücksichtigen, damit die Gemüsemahlzeit rundherum gesund ist.

Was ist Nitrat ?

Nitrat ist ein Nährstoff, den Pflanzen zum Wachstum brauchen. Bei Lichtmangel (frühmorgens, in Frühjahr und Herbst, im Winter im Treibhaus) und bei Überdüngung speichern sie Nitrat.

Was ist gefährlich an Nitrat?

Nitrat an sich ist harmlos. Die Bedenken richten sich gegen Nitrit, das mithilfe von Bakterien aus Nitrat entstehen kann. Im Lebensmittel passiert das hauptsächlich bei langsamem Abkühlen und erneutem Aufwärmen von nitratreichen Lebensmitteln wie Spinat. Geringe Spuren Nitrit enthalten auch gepökelte Fleischwaren wie Salami, roher Schinken und Kasseler. Denn Nitrit ist Bestandteil des Pökelsalzes.

Wie wirkt Nitrit?

Nitrit kann im Blut von Säuglingen den Sauerstofftransport behindern (Blausucht). Außerdem kann es mit Eiweiß zu Krebs erregenden Nitrosaminen reagieren. Das passiert

  • bei hohen Temperaturen
  • beim Trocknen und Räuchern von Lebensmitteln
  • beim Pökeln von Fleisch
  • wahrscheinlich auch bei der Verdauung von nitrithaltigen Lebensmitteln

Gehemmt wird die Bildung von Nitrosaminen durch Vitamin C. Verbesserte Herstellungsverfahren haben den Nitrosamingehalt von Bier (Quelle: das Trocknen von Malz) und gepökelten Fleischwaren in den letzten 20 Jahren gesenkt. Das gesundheitliche Risiko durch Nitrosamine in Lebensmitteln ist heute eher gering.

Wie kann man Nitrat vermeiden?

Manche Pflanzen sind von Natur aus nitratreich. Essen Sie diese nicht zu häufig! Gemüse aus Öko-Anbau enthält übrigens meist weniger Nitrat als konventionell angebaute Ware.

Hohe Nitratgehalte:

Eissalat, Kopfsalat, Spinat, Feldsalat, Endivie, Rote Bete, Radieschen, Rettich, Stielmangold, Fenchel

Tipps

Nitratreiche Speisen mit Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln kombinieren, beispielsweise mit Fruchtsäften, Obst oder Salaten.

Mittlere Nitratgehalte:

Sellerie, Frühmöhren, Kopfkohl, Chinakohl, Grünkohl, Blumenkohl, Kohlrabi, Wirsing, Auberginen, Zucchini

Niedrige Nitratgehalte:

Tomaten, Gurken, Paprika, Melonen, Rosenkohl, Erbsen, grüne Bohnen, Knoblauch, Zwiebeln, Porree, Kartoffeln

Tipps zur Nitratreduktion:

  • Gemüse der Saison und Freilandgemüse kaufen. Gemüse aus dem eigenen Garten abends ernten. Es enthält weniger Nitrat.
  • Produkte aus ökologischem Landbau verwenden.
  • Säuglingen unter 5 Monaten keinen Spinat, Mangold oder Rote Bete geben.
  • Blattstiele, Rippen und äußere Blätter von nitratreichem Gemüse entfernen.
  • Blanchieren und Kochen von Gemüse verringert den Nitratgehalt.
  • Kochwasser von nitratreichem Gemüse weggießen.
  • Zubereitetes Gemüse kühl und nicht zu lange lagern.
  • Nitratreiches Gemüse nicht warmhalten. Reste schnell abkühlen und im Kühlschrank aufbewahren, nur dann erneut aufwärmen.

Quelle: www.was-wir-essen.de

Honig und Ahornsirup – nichts für Babys!

Stellungnahme der GEPS zu Honig und Ahornsirup (beschlossen durch das Präsidium am 27.06.2009 in Münster) Stimmen aus der Wissenschaft

Kein Honig und Ahornsirup für Babys !

Honig ist ein beliebtes Nahrungsmittel, vor allem bei Anhängern von Natur- und Biokost. Doch bei Säuglingen birgt der gelbe Stoff auch eine seltene, aber lebensbedrohende Gefahr: Naturhonig kann Sporen des Clostridium botulinum enthalten. Der Säuglings-botulismus tritt meistens bei Kindern zwischen dem 2. und 5. Lebensmonat auf und ist eine Folge der Aufnahme von Sporen des Bakteriums Clostridium botulinum mit anschließender Vermehrung im Magen-Darm-Trakt und Bildung des gefährlichen Giftes.

Zu Beginn steht in 2/3 der Fälle die Verstopfung im Vordergrund, dann folgen Lähmungen der Muskelnerven, die bei den Hirnnerven beginnen, dann weiter die peripheren Nerven und die Atemmuskulatur befallen. Charakteristischerweise sind die betroffenen Kinder vor Beginn der Erkrankung völlig normal gewesen. Aufgrund des schleichenden Beginns kommt oft eine Medikamentengabe gegen das Gift der Bakterien zu spät. Säuglinge sind stärker von Botulismus gefährdet als Erwachsene. Die Clostridium-Sporen haben im Erwachsenendarm keine Chance auszukeimen. Anders verhält es sich mit der Darmflora des Säuglings. Dort können die Sporen auskeimen und im Darm Gifte bilden. Die freiwerdenden Gifte gehen in den Körper des Kindes über, binden sich an die Nervenenden und verhindern die Übertragung der Nervenerregung auf die Muskeln. Im schlimmsten Fall kommt es dann zur lebensbedrohenden Atemlähmung. Dieser häufig dramatische und ohne intensivmedizinische Betreuung tödliche Krankheitsverlauf rechtfertigt präventive Maßnahmen – trotz geringer Fallzahlen. Allerdings dürften einige Fälle auch unerkannt bleiben. Experten vermuten, dass sich hinter dem einen oder anderen Fall von Plötzlichem Kindstod in Wahrheit ein Säuglingsbotulismus als Ursache verbirgt.

Weshalb in den USA zehnmal mehr Fälle erfasst werden als in Europa (ca. 60-85 Neuerkrankungen im Säuglingsalter pro Jahr), liegt möglicherweise an der größeren Beachtung, die diese Krankheit in den Staaten genießt. In Deutschland sind in den vergangenen Jahren nur Einzelfälle bekannt geworden, doch die letzten konnten alle in Zusammenhang mit Honig gebracht werden. Das Meiden von Honig in jeglicher Form – auch in Backwaren, Säften oder als Fenchelhonig – in den ersten zwölf Lebensmonaten ist deshalb eine einfache Vorbeugungsmaßnahme.

Frau Dr. Bunke kategorisch: „Honig im Säuglingsalter ist ein entbehrliches Nahrungsmittel.“ Das Thema Säuglingsernährung ist allerdings ein äußerst ideologisch besetztes. Honig als Zuckerersatz ist vor allem in alternativen Kreisen beliebt. Dabei wird vergessen, dass es sich bei Honig, obwohl er bakterienabtötende Eigenschaften aufweist, letztlich um ein tierisches Lebensmittel handelt, das Säuglingen nicht gefüttert werden sollte. Insbesondere der alte „Trick“, bei Stillschwierigkeiten dem Kind die Brustwarze durch das Bestreichen mit reinem Bienenhonig schmackhaft zu machen, ist eine vermeidbare Gefährdung. In Kanada wird seit langem auch gegen Ahornsirup aus den gleichen Gründen gewarnt. Leider kann man sich bislang von offizieller Seite zu keiner Warnung entschließen, da „Ahornsirup in Deutschland ein alternatives Lebensmittel ist und man keine Panikmache erzeugen möchte“.

Fazit: Auch wenn der Säuglingsbotulismus selten ist, sollte man bei Babys in den ersten zwölf – besser noch 24 Monaten – keinen Honig, Lebensmittel mit Honig oder Ahornsirup geben!

Nach einem Artikel aus Pädiatrie 11/98 , Dr. med. B. Rosenstibl Quelle: Robert-Koch-Institut „Epidemiologisches Bulletin“ 37/98 Münster, 27.06.2009 Verfasserin/Autorin: Hildegard Jorch Präsidentin der GEPS-Deutschland e.V.

Quinoa, Amaranth und Buchweizen – nicht geeignet für Säuglinge und teilw. auch nicht für Kleinkinder!

Quinoa und auch Amaranth sind aufgrund Ihrer Zusammensetzung zweifelsohne ernährungsphysiologisch hochwertige (Pseudo-)Getreidesorten. Sie sind reich an hochwertigem Eiweiß und enthalten teilweise mehr Mineralien als die heimischen Getreidesorten.

In der Säuglingsernährung werden Quinoa und Amaranth nicht empfohlen. Das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund weist bei diesen Pseudogetreiden auf einige gefährliche Eigenschaften hin.

Amaranth enthält bestimmte Gerbstoffe, die die Aufnahme einiger Mineralstoffe und Vitamine hemmen. Darüber hinaus hemmen sie Verdauungsenzyme und erschweren die Verwertung von Eiweiß aus der Nahrung.

Die Pflanze Quinoa schützt sich vor Schädlingen mit bitter schmeckenden Saponinen, die in der Samenschale stecken. Saponine können Blutzellen schädigen und die Darmschleimhaut reizen. Säuglinge sind aufgrund des noch nicht ausgereiften Verdauungssystems besonders gefährdet. Im Handel erhältliches Quinoa ist zwar gewaschen oder geschält und dadurch entbittert. Ob und wie viele Saponine diese Prozedur jedoch überstehen, ist nicht bekannt. Auch durch Erhitzen werden Saponine unschädlich gemacht. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät bei Kindern unter zwei Jahren grundsätzlich von Quinoa-Speisen ab. Denn es sei trotz der Reinigung nicht auszuschließen, dass die Saponine noch in Spuren vorhanden sind. Für ältere Kinder und für Erwachsene gelten die Einschränkungen jedoch nicht.

Auch Buchweizen enthält Bitterstoffe und sollte zur Zubereitung von Mahlzeiten für Kleinkinder noch keine Verwendung finden.

Quelle: was-wir-essen.de

Kochwasser mit verwenden oder verwerfen/wegschütten – warum?

Einige Gemüsesorten haben einen natürlichen hohen Nitratgehalt, der sich beim Kochen reduziert (herauswäscht), daher soll man das Kochwasser nicht mit verwenden.

Andere Gemüsesorten haben einen hohen Oxalsäuregehalt. Oxalsäure verhindert bzw. hemmt die Aufnahme von Calcium im Verdauungstrakt,  in dem sie sich mit dem Calcium verbindet und es ausgeschieden wird.

Das betrifft:

Fenchel, Rettich, Rhabarber, Rote Bete, Spinat, Stielmangold, Süßkartoffeln (nur Oxalsäure)

Diese Gemüsesorten  eignen sich auch für die Säuglingsernährung. Zu beachten ist, dass Gerichte mit nitrathaltigem Gemüse für den Säugling nicht mehr erwärmt wird (für Erwachsene max. 1x).

Welche Flocken für mein Baby?

Am besten geeignet für Babys Brei sind Babybrei- und Schmelzflocken, da nur sie der Diätverordnung unterliegen und speziell für die Säuglings- und Kleinkindernährung hergestellt sind!

Beide findet ihr in den Babyabteilungen der Drogerien und Supermärkte.

Babybrei-Flocken
bestehen aus feinem Getreideschrot oder Mehl, das in warme Flüssigkeit eingerührt wird und kurz aufquellen muss.

Schmelzflocken
sind gemahlene Getreidekerne (Hafer oder Dinkel), die zu Flocken gewalzt werden. Sie lösen sich in kalter Flüssigkeit auf und müssen aufgekocht werden, damit sie eindicken.

Andere Alternativen sind

Getreideflocken, zart oder kernig,
sind gequetschte Körner (Vollkorn) und werden in kalte oder warme Flüssigkeit eingerührt. Für Säuglinge die Flocken immer kurz kochen (sonst kann das Vollkorn nicht verdaut werden) und ggfs. pürieren .
Für das schnelle Müsli (ab 8-10 Monaten) können die Flocken im Roh-/Trockenzustand auch im Mixer zerkleinert werden, dann quellen sie in Flüssigkeit nur kurz auf.

Instant-Flocken
sind gemahlene Getreidekerne (Vollkornmehl), die zu sofort löslichen, hauchzarten Flocken verarbeitet werden. Sie lösen sich in kalten und heißen Flüssigkeiten schnell auf. Müssen nicht gekocht werden.
Eignen sich für Smoothies, Milchshakes oder Joghurts.
Sind als Instantflocken deklariert.

Rund um das Thema Kuhmilch für Kinder ab 10 Monaten

Ein Zitat aus meinem ebook „Brei, Brei, Baby“: Gilt ab rund 10/12 Monaten!

„Mit dem Übergang zur Familienkost brauchen Kinder keine Säuglingsmilch mehr. Es kann langsam an Vollmilch gewöhnt werden. Beachtet dabei, dass bei Milch- und Milchprodukten eine Maximalmenge langfristig nicht überschritten werden sollte (genauere Infos bei Mengenempfehlungen gemäß DGE [siehe e-Book „Einfach lecker kochen“]). Da Milch bzw. Milchprodukte einen hohen Eiweißgehalt aufweisen, kann eine zu hohe Aufnahme den kindlichen Stoffwechsel und die Nieren überlasten.

Ist das Kind normal- oder untergewichtig, sollte es Vollmilch (3,5 – 3,8 % Fettgehalt) bzw. Milchprodukte mit höherem Fettgehalt zu sich nehmen. Wiegt euer Kind mehr als das durchschnittliche Normalgewicht, empfehle ich fettarme Milch (1,5 – 1,8 % Fettgehalt) und fettärmere Milchprodukte. Bitte beachtet, dass Magermilchprodukte mit einem Fettgehalt von unter 1,5 % für Kinder nicht geeignet sind, da Kleinkinder einen höheren Fettbedarf haben als Erwachsene. Ob es sich bei der Milch um frische Vollmilch oder um H-Milch handelt, ist unerheblich. Wichtig ist allein die lichtgeschützte Verpackung, damit der Vitaminverlust so gering wie möglich ist.Speziell ausgewiesene Kinderprodukte sind meist zusätzlich mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert, was zu einer Überversorgung und damit im Extremfall zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann.“

Ab 6 Monaten ist Vollmilch für den Milchbrei erlaubt und empfohlen. Mehr als 200 ml/Tag sollten es nicht sein.Unter einem Jahr bitte keinen Quark und auch keine anderen Milchprodukte zusätzlich! (Begründung, siehe oben)

Ab 10/12 Monaten werden 300 ml/Tag Milch und Milchprodukte empfohlen. Dieser Wert ist ein Richtwert, der langfristig nicht überschritten werden sollte.

Bitte beachtet, dass 15 g Schnittkäse und 30g Weichkäse jeweils 100 ml Milch entsprechen.

Baby-Mini-Pfannkuchen (ab 8 Monaten)

für 4 Stück:

40 g Schmelzflocken
2 Eier (M)
25 g Möhrenpüree
25 g Süßkartoffelpüree
3 EL Apfelmus, ohne Zucker
1 EL Öl (zum Braten)

Alle Zutaten in den Mixer geben und gründlich vermengen.
In einer beschichteten Pfanne mit dem Öl ausbraten.

Für Erwachsene mit
¼ TL Muskatnuss, gerieben
¼ TL Ceylon Zimt
¼ TL gemahlenem Ingwer
würzen.

Nudeln Bolognese (ab 6 Monate)

60 g Möhren oder Kürbisfleisch
30 g (2 EL) gehackte Tomaten (aus der Dose)
15g kleine Vollkornnudeln
20 g Hackfleisch
30 g (3 EL) Obstsaft (Apfelsaft) oder Obstpüree
2 TL Rapsöl

Die Möhren abreiben und schälen; den Kürbis unter fließendem Wasser abbürsten und in kleine Würfel schneiden.
Das Hackfleisch kurz im Topf anbraten, aber nicht bräunen lassen.
Die Möhren oder den Kürbis dazugeben und mit 50-75 ml Wasser ablöschen
Aufkochen und 5 min auf wenig HItze kochen lassen.
Die Nudeln dazugeben und gründlich umrühren.
Nach Packungsanleitung der Nudeln, weitere 8-12 min kochen lassen.
Nach Kochzeit pürieren oder teilpürieren.
Öl sowie Obstsaft*) unterrühren.

*) Der Obstsaft kann auch durch Obstpüree ersetzt werden und als Nachtisch gefüttert werden. .